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Straßenbäume brauchen Wasser

Donnerstag, Juli 14th, 2005

Die Stadt Mannheim bittet um Mithilfe, Zitat aus dem Bürgerbrief:

„Die Region Mannheim zählt mit weniger als 600 Millimeter Niederschlag pro Jahr zu den trockensten in ganz Deutschland. Selbst einzelne Regentage im Sommer haben wegen der weitgehend versiegelten Oberflächen nur eine begrenzte Wirkung und können nur wenig gegen den ständigen Trockenstress der Straßenbäume ausrichten. Insbesondere die Jungbäume leiden stark. Die städtischen Gärtner und die beauftragten Fachfirmen wässern nach Kräften mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln. Zusätzlich bittet die Stadt ihre Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe. Regelmäßige Wassergaben von etwa 100 Litern alle 14 Tage helfen dem Baum, Trockenstress zu vermeiden und dadurch Vitalitätsverlusten entgegenzuwirken.

Neben der Mithilfe beim Wässern kann von Bürgerinnen und Bürgern auch eine Baumpatenschaft übernommen werden. Ein Baumpate wässert die Baumscheibe nicht nur, sondern hält sie auch sauber, lockert die Bodenoberfläche und beseitigt mögliche Wildkräuter. Der Baumpate kann die Baumscheibe auch bepflanzen und die Bepflanzung pflegen. Ein Leitfaden für die Baumpatenschaft ist beim Fachbereich Straßenbetrieb und Grünflächen der Stadt Mannheim über die Bürger-Hotline Telefon 0621/293-4003 erhältlich.

Derzeit wird der Fachbereich Straßenbetrieb und Grünflächen bei der Pflege von rund 500 seiner 26.000 Straßenbäume unterstützt. Etwa 200 Baumpaten sind registriert. Die Bedeutung und Wichtigkeit einer Baumpatenschaft für die Stadt wird durch eine Urkunde an den Baumpaten unterstrichen. Eine Kennzeichnung der Baumscheibe ist vorgesehen und es besteht die Möglichkeit, mit der Baumscheibe am städtischen Blumenschmuckwettbewerb „Mannheim blüht auf“ teilzunehmen.

Ein vitaler Straßenbaum und eine gepflegte und bepflanzte Baumscheibe sind nicht nur schön anzusehen. Untersuchungen haben ergeben, dass die Hemmschwelle, gepflegte und saubere Objekte zu verschmutzen oder zu beschädigen deutlich höher ist. Hundehalter werden davon abgehalten, ihre Hunde dort ihre Notdurft verrichten zu lassen.

Die Stadt erhofft sich dadurch auch, dass der „Grüne Funke“ bei den Bürgerinnen und Bürgern überspringt. Hinter dem „Grünen Funken“ verbirgt sich ein gemeinsames Konzept der Stadt Mannheim mit privaten Firmen und Verbänden, das Grün in Mannheim zum 400-jährigen Stadtjubiläum 2007 aufzuwerten.“
Zitat Ende