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Information zur eingesetzten Station und Sensoren

Stationstyp

Stationstyp:

  • Vom Jahr 2000 bis 2009 eine WS2500 von der Firma ELV. Der große Vorteil dieser Station lag am modularen Aufbau und an den moderaten Preisen für die Hardware.
  • Ab 01.01.2010 eine Vantage Pro 2 Plus von Davis. Mit aktiver Belüftung tagsüber und beheizbarem Niederschlagssensor. Der Vorteil dieser Station ist der viel kürzere Messabstand (Zum Beispiel Windwerte alle 2.5 Sekunden) und die sehr stabile Datenübertragung. Nachteile sind der hohe Preis und das mehr an Kabel.

Aufbereitung der Daten

  • 2001 bis 2009:

    Die Daten der Sensoren wurden über Funk an zwei an den PC angeschossenen Empfangsstationen übertragen und über zwei Programme ausgewertet:

    Programm 1: Weather-Display von Brian Hamilton.

    Programm 2: PC-Wetterstation von Werner Krenn.

  • Ab 2010:

    Die Daten der Sensoren werden über Funk an ein Empfangsgerät (Wireless Weather Envoy) übertragen und in einem Internet tauglichen Datenlogger (Weatherlink IP) gespeichert. Von diesem Datenlogger werden die Daten mit dem Programm "Weatherlink" in einen PC eingelesen und aufbereitet. Diese aufbereiteten Daten werden wiederum vom Programm PC-Wetterstation von Werner Krenn eingelesen und weiterverarbeitet.

    Es gibt noch einen zweiten Weg der Datenaufbereitung und zwar über das System Meteohub. Das ist ein sehr kleiner Computer der die Daten auch vom Weatherlink IP Datenlogger bekommt und weiterverarbeitet. Auf der Homepage sind davon zur Zeit nur ein paar Grafiken zu sehen. (Diagramm der letzten 24h, 7T, 28T). Dieses System ist unabhängig vom PC und somit auch ein kleines Backupsystem.

  • Alle 5 Minuten werden nun mit Hilfe vom Programm "PC-Wetterstation" automatisch generierte HTML-Seiten und Grafiken ins Internet übertragen.

    Täglich werden automatisch mehrmals die Statistiken erneuert. Darunter fallen auch die Monats- und Jahresbereichte mit Grafiken und die Tagesdaten. (Nach Mitternacht und nach 12:00 Uhr)

    Am Monatsanfang wird die Monatsstatistik vom Vormonat (manuell) ergänzt. Das gilt auch für den Jahreswechsel.

    Aufgrund von Störungen (Stromausfall, Netzwerk, DSL-Zugang) oder wegen Wartungsarbeiten am PC kann es zu kurzfristigen Ausfällen kommen. Die Wetterdaten werde aber auch bei Totalausfall des Computers für 10 Tage im Datenlogger gespeichert und können nachgetragen werden.

    Seit August 2002 wird auch jede Minute ein WebCam Bild zur Homepage übertragen. Ins Archiv wandern aber nur 3 Bilder je Tag und alle Bilder der letzten 24 Stunden

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Einzelheiten zu den Sensoren. Stand 2008

  • Regenmesser:
    Der Regenmesser erkennt Niederschlag ab 0.4mm. Er ist nicht beheizt und kann daher Schneefall nicht (nicht sofort) erkennen. Zur Sicherheit und Kontrolle ist noch ein zweiter Regenmesser nach "Dr. Hellmann" installiert.

  • Außentemperatur (T-2m vorher T-Hütte):
    Seit 27.01.2001 in einer Wetterhütte auf ca. 180cm Höhe im Garten. Weder die Wetterhütte noch die Lage ist 100% normgerecht. Die Messwerte liegen daher etwas über den Werten vom DWD in Mannheim-Vogelstang. Der Unterschied lieg bei den Spitzenwerten bei etwa 0.5°C bis 1.0°C. Nach Aussage vom DWD in Vogelstang wurde die DWD-Station dort mit Absicht am kältesten Punkt Mannheims aufgebaut.
    Wichtiger Hinweis: Im Dezember und Anfang Januar liegt die Wetterhütte komplett im Schatten! Da die Sonne in dieser Zeit aber sehr wenig Wärme abgibt sind die Spitzenwerte (bei strahlenden Sonnenschein) nur etwas unter den anderen Stationen. (1-2°C).
    Seit 30.10.2004 ist ein neuer Temperatursensor im Einsatz. Vergleichsmessungen haben ergeben das die Temperatur immer schon sehr genau gemessen wurde. Jetzt wird auch die Feuchte und somit auch der Taupunkt im Bereich von 0-30% und 80-100% wesentlich genauer bestimmt!. Datenblatt zum verwendeten Sensor SHT75 umgebaut von Helmut Bayerlein
    Zur Sicherheit und Kontrolle ist in der Hütte ein zweiter Temperatursensor installiert. Dessen Werte werden in den aktuellen Daten angezeigt, jedoch nicht in das Online-Archiv übernommen. Die Bezeichnung lautet: T-Hütte2.

    Im November 2006 war wegen einer Reparatur der Standard Temperatursensor aktiv.

    Seit Janaur 2008 ist der Temperatursensor T-2m nicht mehr in der Hütte sondern in einen kleinen passiven Strahlungschutz von Davis (Ohne Belüftung). Im Vergleich zum Sensor in der Hütte liegen die maximalen Temperaturen etwas tiefer (je nach Wind bis zu 1°C), gleichzeitig aber auch die minimalen Temperaturen höher (bis zu 1°C). Im Mittelwert liegt die Abweichung bei ca. 0.2°C.


  • Bodentemperatur:
    Ca. 5cm über Grund. Ohne Feuchtigkeitsmessung. Interessant ist vor allem die tiefste Temperatur des Tages. Meist gegen Sonnenaufgang.

  • T-Sonne:
    Die Temperaturmessung erfolgt, außer im Dezember und Anfang Januar, in der Sonne. Die Spitzenwerte sind bei Sonnenschein daher deutlich über der normalen Außentemperatur. Temperaturschwankungen um 1 - 2 Grad resultieren meist von mehr oder wenig starken Wind. Wenn die Temperatur 2 Grad über der normalen Außentemperatur liegt, kann man davon ausgehen das die Sonne scheint! Hinweis: Dieser Sensor seit Sommer 2004 nicht mehr in der normalen Grafik sichtbar (Ein Helligkeitssensor ist mittlerweile vorhanden).

  • Windsensor:
    Der Windsensor ist auf einer Höhe von ca. 7m und ca.6 m vom Haus entfernt, liegt aber trotzdem im Windschatten des Hauses und kann daher Wind aus südlichen Richtungen nur begrenzt erfassen. Um vergleichbare Werte zu bekommen muß der angezeige Wert in etwa verdoppelt werden. Eine international vergleichbare Windmessung müßte 5-10m über dem Hausdach angebracht werden. Im Oktober 2004 wurde der Sensor um 1m nach oben versetzt. Im Oktober 2009 wurde der Windsensor weitere 2m weiter nach oben versetzt ist also mittlerweile auf ca. 10m aber immer noch unter Dachfirst Niveau.

  • Helligkeitssensor: Der Helligkeitssensor misst die Helligkeit in Lux.
    Liegt die Helligkeit über 45KLux wird diese Zeit als Sonnenscheinzeit gewertet. (Bei Sonnenauf- und Untergang auch bei kleineren Werten). Über eine Berechnung wird zusätzlich die Solarstrahlung ermittelt allerdings mit einer großen Ungenauigkeit da Helligkeit und Strahlung nicht wirklich vergleichbar sind. Seit 15.04.2004 in Betrieb. Von November bis Mitte Februar ist die Erfassung aufgrund von Abschattungen des Hauses nur eingeschräkt möglich.

  • Luftdruck: Gemessen wird der relative Luftdruck. Also umgerechent auf Meereshöhe. Der absolute Luftrdruck liegt ca. 9 hPa niedriger.


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