Information zur eingesetzten Station und Sensoren
Stationstyp
Zum Einsatz kommt eine WS2500 von der Firma ELV.
Der große Vorteil der Station liegt am modulare Aufbau und an den moderaten Preisen für die Hardware.
Aufbereitung der Daten
Die Daten der Sensoren werden über Funk an zwei an den PC angeschossenen Empfangsstationen übertragen und über zwei Programme ausgewertet:
Programm 1: Weather-Display von Brian Hamilton.
Programm 2: PC-Wetterstation von Werner Krenn.
Alle 10 Minuten werden mit Hilfe von den beiden Programmen automatisch generierte HTML-Dateien und Grafiken ins Internet übertragen.
Täglich werden automatisch einmal die Statistiken erneuert. Darunter fallen auch die Monats- und Jahresbereichte mit Grafiken und die Tagesdaten. (Nach Mitternacht)
Am Monatsanfang wird die Monatsstatistik vom Vormonat (manuell) ergänzt. Das gilt auch für den Jahreswechsel
Aufgrund von Störungen auf der Funkstrecke zwischen den Sensoren und der Empfangsstation oder beim DSL-Zugang oder wegen Wartungsarbeiten am PC kann es zu kurzfristigen Ausfällen kommen. Die Wetterdaten werde aber auch bei Totalausfall des Computers für 3 Tage gespeichert und können nachgetragen werden..
Seit August 2002 wird auch alle 5 Minuten ein WebCam Bild übertragen und angezeigt.
Einzelheiten zu den Sensoren
- Regenmesser:
Der Regenmesser erkennt Niederschlag ab 0.4mm. Er ist nicht beheizt und kann daher Schneefall nicht (nicht sofort) erkennen. Zur Sicherheit und Kontrolle ist noch ein zweiter Regenmesser nach "Dr. Hellmann" installiert. - Außentemperatur (T-2m vorher T-Hütte):
Seit 27.01.2001 in einer Wetterhütte auf ca. 180cm Höhe im Garten. Weder die Wetterhütte noch die Lage ist 100% normgerecht. Die Messwerte liegen daher etwas über den Werten vom DWD in Mannheim-Vogelstang. Der Unterschied lieg bei den Spitzenwerten bei etwa 0.5°C bis 1.0°C. Nach Aussage vom DWD in Vogelstang wurde die DWD-Station dort mit Absicht am kältesten Punkt Mannheims aufgebaut.
Wichtiger Hinweis: Im Dezember und Anfang Januar liegt die Wetterhütte komplett im Schatten! Da die Sonne in dieser Zeit aber sehr wenig Wärme abgibt sind die Spitzenwerte (bei strahlenden Sonnenschein) nur etwas unter den anderen Stationen. (1-2°C).
Seit 30.10.2004 ist ein neuer Temperatursensor im Einsatz. Vergleichsmessungen haben ergeben das die Temperatur immer schon sehr genau gemessen wurde. Jetzt wird auch die Feuchte und somit auch der Taupunkt im Bereich von 0-30% und 80-100% wesentlich genauer bestimmt!. Datenblatt zum verwendeten Sensor SHT75 umgebaut von Helmut Bayerlein
Zur Sicherheit und Kontrolle ist in der Hütte ein zweiter Temperatursensor installiert. Dessen Werte werden in den aktuellen Daten angezeigt, jedoch nicht in das Online-Archiv übernommen. Die Bezeichnung lautet: T-Hütte2.Im November 2006 war wegen einer Reparatur der Standard Temperatursensor aktiv.
- Bodentemperatur:
Ca. 5cm über Grund. Ohne Feuchtigkeitsmessung. Interessant ist vor allem die tiefste Temperatur des Tages. Meist gegen Sonnenaufgang. - T-Sonne:
Die Temperaturmessung erfolgt, außer im Dezember und Anfang Januar, in der Sonne. Die Spitzenwerte sind bei Sonnenschein daher deutlich über der normalen Außentemperatur. Temperaturschwankungen um 1 - 2 Grad resultieren meist von mehr oder wenig starken Wind. Wenn die Temperatur 2 Grad über der normalen Außentemperatur liegt, kann man davon ausgehen das die Sonne scheint! Hinweis: Dieser Sensor seit Sommer 2004 nicht mehr in der Grafik sichtbar (>Helligkeitssensor ist mittlerweile vorhanden). - Windsensor:
Der Windsensor ist auf einer Höhen von ca. 7m und ca.6 m vom Haus entfernt, liegt aber trotzdem im Windschatten des Hauses und kann daher Wind aus südlichen Richtungen nur begrenzt erfassen. Um vergleichbare Werte zu bekommen muß der angezeige Wert in etwa verdoppelt werden. Eine international vergleichbare Windmessung müßte 5-10m über dem Hausdach angebracht werden. Im Oktober 2004 wurde der Sensor um 1m nach oben versetzt. - Helligkeitssensor: Der Helligkeitssensor misst die Helligkeit in Lux.
Liegt die Helligkeit über 45KLux wird diese Zeit als Sonnenscheinzeit gewertet. (Bei Sonnenauf- und Untergang auch bei kleineren Werten). Über eine Berechnung wird zusätzlich die Solarstrahlung ermittelt. Dieser Sensor ist seit 15.04.2004 in Betrieb. Von November bis Mitte Februar ist die Erfassung aufgrund von Abschattungen des Hauses nur eingeschräkt möglich. - Luftdruck: Gemessen wird der relative Luftdruck. Also umgerechent auf Meereshöhe. Der absolute Luftrdruck liegt ca. 9 hPa niedriger.